OSQAR-AG: Was ist das?

Wir sind stolz darauf, die erste OSQAR-AG Bayerns (OSQAR = Offenes Schüler*innennetzwerk Queerer AGs) zu sein!

Eine OSQAR AG scheint auf den ersten Blick eine normale Arbeitsgruppe (AG) wie viele andere auch zu sein… Es gibt ein Themenfeld, mit dem sich die AG befasst, und zwar LGBTQ+. Es gibt im Idealfall ein oder zwei Lehrkräfte, die die AG betreuen. Am SMG sind das Frau Nagler-Popp und Herr Christandl.

Aber was steckt hinter OSQAR? OSQAR e.V. setzt sich für die Visibilität, Akzeptanz und Gemeinschaft von LGBTQ+ Schüler*innen in Deutschland ein. Als gemeinnütziger Verein unterstützt OSQAR Schüler*innen in ganz Deutschland, AGs rund um das Themengebiet LGBTQ+ an ihren Schulen zu gründen und anregend zu gestalten. OSQAR identifiziert sich als Quelle von LGBTQ+ AG Ressourcen und Plattform für die Vernetzung von LGBTQ+ AGs.

Die Philosophie

Die Schüler*innen von heute prägen durch inklusive, gemeinschaftliche und herzliche OSQAR AGs das gesellschaftliche Klima von morgen.

Die Mission

Durch die ideelle Unterstützung bei der Gründung und Gestaltung von OSQAR AGs in ganz Deutschland verstärkt und institutionalisiert OSQAR die Stimme der Jugendlichen, die sich als Mitglieder oder Unterstützer*innen der LGBTQ+ Community identifizieren.

OSQAR will die Schulkultur bezüglich der LGBTQ+ Community inklusiver gestalten. Dazu wird Schüler*innen geholfen, OSQAR AGs an ihren Schulen zu etablieren, die zwei grundsätzliche Ziele verfolgen:

  1. die Errichtung von Safe Spaces für Mitglieder und Unterstützer*innen der LGBTQ+ Community
  2. der positive Wandel des Schulklimas durch Aktivismus und Aufklärung.

Ersteres zielt darauf ab, Mitgliedern und Unterstützer*innen der LGBTQ+ Community darin zu bestärken, aktiv einen Raum zu schaffen, in dem sich alle wohl und sicher fühlen können mit Fragen, Gedanken und Erfahrungen rund um Identität, (Selbst-)Liebe und Entfaltung.

Letzteres zielt darauf ab, die Schule als einen Ort des friedlichen und einladenden Zusammenkommens Menschen verschiedener Hintergründe zu gestalten. Eine Auswirkung des positiven Wandels im Schulklima auf das weitere gesellschaftliche Umfeld ist erstrebenswert.