Schulsanitätsdienst

Schulsanitäterin Emily Hofer (Q12) stand der Redaktion von „Kallisto“ Rede und Anwort.

Schülerzeitung:  Wie wird man Schulsanitäter*in? 

Emily:  Natürlich muss man erst einmal hier an der Schule sein, dann muss man auch einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert haben und wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann man sich am Anfang des Schuljahres bei Herrn Saerve, dem Leiter des Schulsanitätsdienstes, melden.  

Schülerzeitung: Warum seid ihr Schulsanitäter*in geworden? 

Emily: Ich bin schon seit der Grundschule beim Rotem Kreuz. Da mich das sehr interessiert hat, bin ich auch hier dem Schulsanitätsdienst beigetreten.  

Schülerzeitung: Wie viele Schulsanitäter*innen gibt es an der Schule? 

Emily: Ich schätze etwa 15 bis 20. 

Schülerzeitung: Seit wann gibt es den Schulsanitätsdienst am SMG? 

Emily: Seit dem Schuljahr 2016/17.

Schülerzeitung: Wie oft seid ihr im Einsatz? 

Emily: Im Sommer häufiger als im Winter, z.B. beim Sportfest oder beim Charity-Run. 

Schülerzeitung: Welche Tipps könnt ihr uns für einen Notfall geben? 

Emily: Das kommt sehr auf den konkreten Fall an. Immer sehr wichtig ist: Ruhe bewahren! 

Schülerzeitung: Was war der schwerwiegendste Einsatz? 

Emily: Es gab einmal einen Einsatz, bei dem ein Rettungshubschrauber kommen musste. Wegen der Schweigeplicht, kann ich keine genaueren Angabne machen.

Schülerzeitung:  Wie verhalte ich mich bei  Schwerverletzten? 

Emily: Man sollte Ruhe bewahren, versuchen zu helfen, aber auch zeigen, dass man da ist. Es ist ratsam, weitere Hilfe zu holen.  

Schülerzeitung: Was mache ich bei Chemieunfälle in der Schule? 

Emily: Nicht selber in Gefahr begeben, am besten keine Gase einatmen, bei Chemieunfällen mit Flüssigkeiten, wenn z.B. etwas auf das Shirt kommt, abspülen. 

Damit ihr euch im Ernstfall sicherer fühlt, findet ihr hier Anleitungen für die stabile Seitenlage und das Vorgehen beim Auffinden einer bewusstlosen Person.

Euer Kallisto-Team
Stabile Seitenlage I
Stabile Seitenlage II
Auffinden einer bewusstlosen Person
Herzdruckmassage – eigentlich würdet ihr an dieser Stelle die Titelmelodie von „Biene Maja“ hören, die neben anderen Liedern gut geeignet ist für den Rhythmus bei der Herzdruckmassage. Leider macht uns das Urheberrecht einen Strich durch die Rechnung.